It’s Over!
Tja, so schnell kann es gehen. Den einen Tag verlaesst man Deutschland auf unbestimmte Zeit und eh man sich versieht muss man sich schon langsam am Horizont Gedanken um die Rueckkehr machen. Kann sein das es nur mir so vorkommt, aber ich habe das Gefuehl, dass die Zeit von Jahr zu Jahr schneller vergeht…
Nun ja, ich habe ja schon lange nichts mehr geschrieben. Grund dafuer ist das ich mir selbst in vielerlei Hinsicht zu viel Stress gemacht habe. Offensichtlich waren Pruefungen fuer die gelernt werden musste, sowie mussten auch alle Pruefungen bestanden werden. Hier koennen schonmal alle aufatmen, mit je 75% in Tingli und Zonghe(Yuedu ist hier mit drin) und 91% in Kouyu hab ich mir da anscheinend fast schon zu viel Stress gemacht, da diese relativ ruhig und solide gelaufen sind. Da darf man auch mal stolz auf sich sein…
Viel schwerer faellt mir die Praktikumssuche, bzw mache ich mir dabei viel mehr Stress. Die Auswahl ist riesig und ich werde mit aller Wahrscheinlichkeit nach einer grossen Tour durch China im Sommer, ein mehr als passendes Praktikum gefunden haben.Die Frage, die mich eher geplagt hat war, was ich ueberhaupt spaeter mal anstellen will. Ja, manche Leute haben das auch mit 24 noch nicht herausgefunden. Natuerlich drueckt mich meine Studienwahl in eine gewisse Richtung, aber auf der anderen Seite laesst sie auch so viel Spielraum wie kaum ein anderer Studiengang. Da kann man auch mit 24 noch vollkommen ratlos sein…
Auf der Suche nach Praktikas stolpert man ueber jegliche Art von Firmen, die Stellen in allen moeglichen Bereichen anbieten. An sich perfekte Ausgangsvoraussetzungen. Wenn man denn wuesste was man eigentlich sucht. Ich wuerds euch gern sagen, aber sicher bin ich mir selber noch nicht. Richtung habe ich, aber was genau und wohin fehlt mir immernoch. Manchmal waere es doch einfacher kein neurotischer, viel zu rational denkender Deutscher zu sein und einfach zu “machen” anstatt zu denken.
Ich habe hierfuer viele verschiedene Therapien versucht,…
geholfen hat es bis jetzt noch nicht. Aber die naechste Denkhilfe rollt morgen am Flughafen an: Der Bruder mit Anhang. Wir werden dann versuchen ein Grossteil Chinas in den naechsten 3 Wochen mit dem Rucksack zu erkunden. Mal schauen wie weit wir wirklich kommen. Nachdem die Gesangstherapie etwas maessig ausgegangen ist, hoffe ich doch, dass mir auf dieser Reise klar wird was mal aus mir werden soll…
Drueckt mir die Daumen!